Die Universität Liechtenstein hat ihr Erasmus+ Projekt der Leitaktion KA171 aus dem Jahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. Diese Förderaktion ermöglicht Mobilität und akademischen Austausch mit Ländern ausserhalb Europas und stärkt die Zusammenarbeit zwischen europäischen Hochschulen und globalen Partnerinstitutionen. Ziel war es, Studierenden und Mitarbeitenden internationale Erfahrungen zu ermöglichen, fachliche und interkulturelle Kompetenzen zu vertiefen und ausgewählte Partnerschaften weiter auszubauen.
Projektziele
Mit dem Projekt verfolgte die Universität Liechtenstein das Ziel, ihre weltweiten Hochschulbeziehungen zu erweitern und neue Impulse für Internationalisierung, Lehre und Forschung zu setzen. Mitarbeitende erhielten die Möglichkeit, in Lehr- oder Trainingsaufenthalten neue Perspektiven zu gewinnen, internationale Netzwerke zu stärken und ihre Erkenntnisse in die eigenen Fachbereiche zurückzubringen.
Durchführung des Projekts
Insgesamt konnten 22 Mobilitäten erfolgreich umgesetzt werden: 11 Studierendenmobilitäten (Incoming) sowie 11 Personalmobilitäten (Incoming und Outgoing). Die Teilnehmenden kamen unter anderem aus Georgien, Tunesien und Bhutan. Outgoing‑Aufenthalte führten unter anderem nach Kanada, Bosnien und Marokko. Die Zusammenarbeit mit den 14 Partnerinstitutionen verlief konstruktiv und lieferte wertvolle Erkenntnisse für künftige Kooperationen.
Nachhaltiges Reisen ist im aussereuropäischen Kontext naturgemäss eingeschränkt. Dennoch fördert die Universität aktiv ein Bewusstsein für ressourcenschonendes Verhalten – etwa durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Mehrweggefässe oder die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen in der Lehre. Auch die Digitalisierung spielte eine wichtige Rolle, sei es durch digitale Mobilitätsprozesse oder virtuelle Formate zur Vorbereitung und Nachbereitung der Aufenthalte.
Ergebnisse und Wirkung
Die 22 Mobilitäten erzielten sowohl auf individueller als auch auf institutioneller Ebene spürbare Wirkung. Die Studierenden konnten neue akademische Inhalte kennenlernen, internationale Erfahrungen sammeln und teilweise Forschungs- oder Praxisprojekte realisieren.
Die Teilnehmenden an den Personalmobilitäten erhielten Einblicke in unterschiedliche Hochschulsysteme und knüpften neue fachliche Kontakte. Die Incoming‑Besuche internationaler Gäste stärkten zusätzlich den interkulturellen Austausch und erhöhten die internationale Sichtbarkeit der Universität.
Institutionell leistete das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der strategischen Ziele der Universität Liechtenstein. Bestehende Partnerschaften wurden gefestigt, neue Impulse in Lehre und Forschung gesetzt und die internationale Öffnung der Hochschule weiter vertieft. Zudem unterstützte das Projekt zentrale Anliegen der europäischen Hochschulagenda, insbesondere im Bereich Inklusion und nachhaltiger Zusammenarbeit.
Fazit
Das KA171‑Projekt war für die Universität Liechtenstein ein Schritt in der Weiterentwicklung ihrer internationalen Ausrichtung. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen überwiegend positiv aus. Das Projekt hat nachhaltige Wirkung entfaltet und bildet eine solide Grundlage für zukünftige internationale Kooperationen.
Organisation: Universität Liechtenstein
Dauer: 1. August 2023 bis 31. Juli 2025
Fördersumme: 143’495 €





Fotos: Teilnehmende des KA171-Projekts der Universität Liechtenstein


