Wie lassen sich Erasmus+-Projekte nachhaltiger planen, umsetzen und langfristig wirksam gestalten? Mit diesen Fragestellungen setzte sich das TCA «EcoSuPM» («Ecological and Sustainable Project Management in Erasmus+») auseinander. TCA ist die Abkürzung für «Training and Cooperation Activity». Das Seminar fand vom 4. bis 7. Mai 2026 im Hotel kommod in Ruggell statt und brachte Teilnehmende aus 16 Programmländern zusammen. Es bot Raum für Austausch, Lernen und die gemeinsame Weiterentwicklung nachhaltiger Projektansätze im Rahmen von Erasmus+, sowohl für erfahrene Projektmanager wie auch für Newcomer.
Die knapp 50 Teilnehmenden erhielten praxisnahe Impulse dazu, wie ökologische Aspekte bereits in der Projektkonzeption verankert und über den gesamten Projektzyklus hinweg systematisch berücksichtigt werden kann. Angeleitet durch die Trainer der e+ Akademie ging es im Seminar nicht nur um umweltfreundliche Massnahmen, sondern auch um nachhaltige Strukturen und langfristige Wirkung in Bildungsprojekten. In Workshops und interaktiven Formaten reflektierten die Teilnehmenden zu bestehenden Praktiken und entwickelten konkrete Ansätze, um ökologische Nachhaltigkeit strategisch im Projektmanagement zu integrieren.
Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frage, wie Mobilitäten und andere Aktivitäten im Erasmus+ Projekt sowie deren Ergebnisse so gestaltet werden können, dass sie nicht nur kurzfristige Outputs liefern, sondern auch langfristig Wirkung entfalten. Der Austausch von Erfahrungen aus unterschiedlichen Organisationstypen und Bildungsbereichen eröffnete neue Perspektiven und förderte gemeinsames Lernen. Neben fachlichen Inputs bot das TCA auch Raum für Vernetzung auf europäischer Ebene. Der direkte Dialog zwischen Projektverantwortlichen legte die Basis für neue Kontakte und zukünftige Kooperationen im Rahmen von Erasmus+.
Das TCA «EcoSuPM» zeigte deutlich: Nachhaltigkeit im Erasmus+-Programm bedeutet weit mehr als einzelne Massnahmen. Sie erfordert ein bewusstes, strukturiertes Vorgehen im Projektmanagement sowie die Bereitschaft, Prozesse kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Teilnehmenden nahmen zahlreiche Impulse mit, die sie in ihre zukünftigen Projekte einbringen können. Mit dem TCA wurde einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig gezielte Weiterbildungs- und Austauschformate für die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von Erasmus+-Projekten sind. Formate wie dieses TCA leisten einen wertvollen Beitrag dazu, europäische Bildungsprojekte wirkungsvoll, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu gestalten.







