Vom 5. bis 12. August 2024 fand im Rahmen des Erasmus+-Projekts «MentalFit Journey» eine Jugendbegegnung in Rustavi und Kazbegi (Georgien) statt. An diesem Treffen nahmen 28 junge Teilnehmende und Gruppenleitende aus Liechtenstein, Georgien, Österreich und Ungarn teil. Im Zentrum des Projekts stand die Förderung der psychischen Gesundheit junger Menschen durch Bewegung, gesunde Lebensweisen und interkulturellen Austausch.

Gemeinsam stark

«MentalFit Journey» reagierte auf die zunehmenden Herausforderungen wie Stress, Angstzustände und mentale Belastungen, denen junge Menschen im Alltag begegnen. Ziel war es, offene Gespräche über psychische Gesundheit zu ermöglichen, alltagstaugliche Strategien zur Stessbewältigung zu vermitteln und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Gleichzeitig förderte das Projekt gesunde Lebensgewohnheiten, interkulturelles Lernen und das Bewusstsein für eine gemeinsame europäische Identität.

Jeweils sechs Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren sowie eine Gruppenleitung pro Land nahmen teil, ergänzt durch eine Moderatorin aus Georgien. Insgesamt waren 28 Personen beteiligt. Das Projekt legte besonderen Fokus auf Inklusion: Jugendliche mit geringen Chancen, etwa aus ländlichen Regionen, mit Migrationshintergrund oder aus betreutem Wohnen, wurden eingebunden. Die Gruppe war vielfältig und ausgewogen in Bezug auf Geschlecht und soziale Herkunft.

 Das Programm bestand aus non-formelen Lernformaten, darunter Workshops, Gruppenarbeiten, Team-Building-Aktivitäten und interkulturelle Abende. Inhalte waren unter anderem:

– Psychische und körperliche Gesundheit
– Stressbewältigung
– Gesunde Ernährung
– Informationen zum Erasmus+-Programm

 Die Teilnehmenden waren aktiv an der Programmgestaltung beteiligt und konnten ihre Ideen und Interessen bereits im Vorfeld einbringen.

Nachhaltige Wirkung

«MentalFit Journey» hatte einen langfristigen Einfluss auf die Jugendlichen

– Sie entwickelten ein vertieftes Verständnis für psychische Gesundheit und lernten konkrete Methoden zur Stressbewältigung kennen.
– Sie stärkten ihre sozialen Kompetenzen und das Gemeinschaftsgefühl.
– Sie wurden motiviert, gesündere Lebensgewohnheiten in ihren Alltag zu integrieren.
– Sie knüpften internationale Freundschaften und erweiterten ihr interkulturelles Verständnis.

 Das Projekt förderte das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und die Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen. Das sind Kompetenzen, die weit über die Projektdauer hinauswirken. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Erasmus+ junge Menschen dabei unterstützt, sich persönlich weiterzuentwickeln und einen Beitrag zu einer inklusiven und gesunden Gesellschaft zu leisten.

Projektträger: aha – Tipps & Infos für junge Leute
Projektdauer: 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024
Fördersumme: € 26’835