Vom 19. bis 22. Januar 2026 fand im Hotel kommod in Ruggell bereits zum dritten Mal das Erasmus+-Seminar (TCA) «Schreibwerkstatt – Von der Projektidee zum Antrag in Erasmus+» statt. Die Weiterbildung richtet sich an Antragsteller/-innen und unterstützt sie dabei, ihre Projektideen zu konkretisieren, ihre Anträge professionell aufzubauen und neue internationale Kontakte zu knüpfen.
In diesem Jahr nahmen 41 Personen aus sieben Ländern teil. Das Seminar wird jeweils in deutscher Sprache durchgeführt – umso erfreulicher war die Teilnahme von Personen aus Ländern, in denen Deutsch keine Amtssprache ist. Die Gruppe war insgesamt sehr vielfältig: Vertreten waren Personen von Schulen, Hochschulen, NGOs, Vereinen, kulturell-kreativen Organisationen sowie weiteren Bildungs- und Arbeitsfelder. 18 Teilnehmende kamen aus der Hochschulbildung, 10 aus der Schulbildung, 8 aus NGOs oder Vereinen, 3 aus kulturellen und kreativen Bereichen und 2 aus weiteren Sektoren.
Auch hinsichtlich der Erfahrung im Umgang mit Erasmus+ zeigte sich ein breites Spektrum: Etwa 10 Personen verfügten über umfassende Vorkenntnisse, 20 ordneten sich als mittel erfahren ein und rund 10 starteten als Anfängerinnen und Anfänger. Die Erwartungen waren entsprechend unterschiedlich, im Vordergrund standen jedoch unter anderem der Wunsch nach Vernetzung, das Kennenlernen der Struktur der Antragstellung, der Einsatz relevanter Tools sowie das Verständnis der Evaluationslogik. Die hohe Motivation für eine qualitativ hochwertige Antragstellung war bei allen Teilnehmenden spürbar.
Während der vier intensiven Seminartage erhielten die Teilnehmenden nicht nur fundierte Informationen zur Antragstellung, sondern entwickelten auch konkrete Projektideen weiter. Zudem entstanden neue internationale Partnerschaften, die ohne dieses TCA nicht zustande gekommen wären. Die dynamische Gruppenkonstellation förderte den Austausch über Länder- und Fachgrenzen hinweg und machte die Veranstaltung besonders wertvoll.


